28.01.2018

Herzlichen Dank an Frau S. Ailland für die Halsbandspende im Namen der Tiere.

Halsbänder

 

Littel Roberto hat „sein“ Zuhause gefunden. Erfolgreich hat er sich in das Herz seiner Pflegemama geschlichen.

Wir wünschen den beiden nun eine lange, gemeinsame und glückliche Zeit zusammen.

Littel Roberto

RobertoRobertoRoberto

 

20.01.2018

Weihnachten ist vorbei, die Geschenke sind ausgepackt und das neue Jahr hat uns bereits fest im Griff.

 

LaptopLeider ist der Wunsch unseres Administrators nach einem extra Laptop, nur für unseren Verein und seiner Arbeit damit nicht in Erfüllung gegangen. Von Spendengelder werden und können wir keinen kaufen. Unsere Spenden gehören den Tieren… 

Nun möchten wir gerne auf diesem Wege fragen, ob es da draußen vielleicht einen Tierfreund gibt, dem die Idee gefällt, seinen nicht mehr benötigten aber funktionsfähigen Laptop einer guten Sache zur Verfügung zu stellen. (Sehr gerne stellen wir eine Spendenbescheinigung darüber aus.)

Über zahlreiche Antworten freuen sich schon heute ein motivierter Administrator und das ganze Team von Care-4-life e. V.

Bei Fragen kontatieren Sie bitte unseren Admin unter E-Mail: info@care-4-life.de

 

06.01.2018

1 Jahr Alice in Deutschland mit ihrer Geschichte der Genesung…

Viele von Euch erinnern sich sicher an Alice, eine altdeutsche Schäferhündin aus der Türkei, die kaum eine Stelle am Körper hatte, aus der keine offene Wunde klaffte.

Alice Frauchen möchte Euch heute selbst die Heilungsgeschichte von Alice erzählen. Ihre Geschichte steht natürlich auch für all die anderen aufwendigen Pflegefälle aus 2017. Welche allesamt ihre eigenen Geschichten hatten. Wir mit ihnen oft noch eine sehr lange Zeit hoffen und bangen, bis sie dann letztlich in ein gesundes zufriedenes Leben starten konnten.

Hier also Alices Gesichte, erzählt von ihrem Frauchen und der lange Weg ihrer Heilung...

Bei Alice und mir war es Liebe auf den ersten Klick…. Irgendwie wusste ich sofort, dass uns etwas verbindet, unsichtbar aber spürbar. Dank dem Einsatz von Care-4-Life e.V ging es bereits am 31.08.2016 noch in der Türkei in ein neues Leben. (Anmerkung Care-4-life e.V: Zuvor saß Alice 3 (!) Monate im Garten von „Tierschützern“, die sie wissentlich aufnahmen ihre Wunden nicht versorgen oder pflegen zu können. Sie in eine Tierklinik zu bringen um die Wunden dort versorgen zu lassen war wohl im keinen Moment in deren Sinn!)

Am 02.12.2016 stieg meine Alice auf vier Pfoten, und einem Gewicht von 28 Kilo (im August nachdem sie auf eine Pflegstelle von Care-4-life e.V umgesetzt wurde waren es erschreckende 16 Kilo !!! ) und verheilten Wunden in ihre Flugbox. Der tränenreiche Abschied von ihrem „Pfleger“ zeigte uns schon damals, dass Alices Schicksal und ihr Kampfgeist keinen mitfühlenden Tierfreund kalt lässt. Am Flughafen Stuttgart wurde Alice standesgemäß von der 1.Vorsitzen des Vereins empfangen. Aber bereits kurz nach der Ankunft mischte sich ganz schnell zu der Freude, sie endlich in Deutschland zu haben, wieder Kummer ein. Alice kam auf drei Beinen aus der Flugbox gehumpelt. Hatte sie sich doch auf dem Flug nach Deutschland eine ihrer Pfoten aufgebissen. Dass sie trotz allem noch mit Juckreiz zu kämpfen hatte wussten wir. Das sie allerdings die Gelegenheit auf ihrem Flug nach Deutschland dazu nutzte ihre Pfote aufzubeißen, überraschte uns schon etwas. Trotz allem kein Grund zur Panik und ab zum Tierarzt. Dieser war bereits mit ihrem Fall bestens vertraut. Er beriet uns in all der Zeit davor schon zu Untersuchungsergebnissen, Behandlungen und ebenso Laborergebnissen von Alice. Daher gab es nur eine kurze Untersuchung, Versorgung der Wunde, einschließlich entsprechender Medikamente bis sie dann auch wieder gehen konnte. Nach einer Nacht all inklusive bei der 1.Vorsitzenden machte sich mein Bruder auf den Weg nach Stuttgart um das Büffelchen, wie wir sie liebevoll nennen, nach Hause zu holen. Alice verbellte ihn nach seiner Ankunft zuerst einmal ordentlich. Alice wurde in der Türkei sicher als Schutzhund geführt. Dafür sprechen ihr Gehorsam und ihre Reaktionen auf Kommandos. Trotz des etwas unfreundlichen Empfangs, stieg sie aber ganz brav und ohne irgendwelche Zwischenfälle ins Auto und kam mit meinem Bruder nach 6 Stunden Fahrt bei uns an. Den Spitznamen Büffel bekam sie in dem Moment als die Autotür geöffnet wurde. Ohne Rücksicht auf Verluste oder wer ihr gerade im Weg stand, lief sie durch Hund und Katz in der Garten. Der neue Geruch war wohl ein besonderes Highlight für ihre Hundenase. Wir wohnen auf dem Land! Alice fühlte sich sofort wohl. Wie selbstverständlich schaute sie sich den Garten an und dabei bitte alles aus dem Weg. Ich selbst war erst einmal uninteressant. Klar, sie kannte mich ja nicht. Die erste Nacht verbrachte ich dann mit ihr im Wohnzimmer… Alles ruhig, alles gut soweit. Die wirklichen Überraschungen sollten ja noch kommen. Aus irgendeinem Grund verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand übers Wochenende immer weiter. Die Wunden am Bein und am Po gingen wieder auf. Die Pfote war weiterhin dick geschwollen und fressen wollte sie auch nicht richtig. Aber gut, dass Antibiotika gab es ja auch erst seit ein paar Tagen. Am 12.12.2016 haben wir Alice dem Tierarzt vorgestellt. Bei der Untersuchung stand schnell fest, dass sie wieder geschoren werden muss. Auch dies hatte sie bereits in der Türkei mehrfach hinter sich. Immer wieder musste sie komplett geschoren werden um all die Wunden sauber halten zu können. Nur war es in der Türkei eben warm, hier aber hatten wir Winter mit allem was dazu gehörte. Da sie beim scheren aber nicht annähernd ruhig halten wollte, gab es wieder mal eine kurze Sedierung bevor man loslegen konnte. Wir alle hassten die umfangreiche Medikamentengabe, die sie bereits schon hinter sich hatte. Nun solte es wieder neue Medikamente geben. Beim scheren kam dann das ganze Ausmaß ans Licht. Die ganzen verheilten Wunden waren nur oberflächlich abgeheilt. Unter dem Schorf waren weiterhin Löcher, große und kleine, tiefe und oberflächliche. Wir waren alle komplett geschockt wo es doch schon so gut aussah. Nichts, aber auch gar nichts lief so wie es vorher geplant war. Ohne die ständigen Telefonate und Aufmunterungen der Vorsitzenden des Vereines, hätte ich wahrscheinlich den Verstand verloren… Und das nicht nur einmal. Der Tierarzt hatte nun fast 2 Stunden mit der Wundversorgung zu tun. Mit einem blauen Hund (Blauspray) und weiteren Medikamenten ging es endlich wieder nach Hause. Ab diesem Tag fühlte sich Alice sichtlich wohler in ihrer Haut und fing an sich auch uns mehr zu öffnen. Nun mussten wir nur noch Alice gesund bekommen, dachte ich, dann wird alles gut werden. Zu dem Zeitpunkt Mitte Dezember hatten wir schon zig Diagnosen, aber keine wirkliche Lösungen erhalten. So hieß es weiter die Wunden zu versorgen, abzuwarten und dem Büffelchen das Leben so schön wie nur möglich zu machen. Etwas das wir sehr gerne für sie taten. Kurz vor Weihnachten hatten wir dann noch Besuch vom Amtstierarzt unserer Region. Diesen hatte uns doch tatsächliche einen Tierarzt geschickt, der wohl mit Auslandstierschutz nicht viel anfangen kann. Der Amtstierarzt und seine Kollegin waren vom Krankheitsbild von Alice sehr betroffen und auch sie machten uns nicht wirklich Hoffnung auf Heilung. Ansonsten gab es nichts zu beanstanden. Nach einem netten Gespräch hatten wir nun auch dieses Thema überstanden. Meine Nerven litten jedoch arg unter dem ständigen negativen Gerede gegen Alice. Doch für uns alle stand weiterhin fest, dass wir kämpfen. Besonders weil auch Alice nicht aufgab. Am 22.12.2016 wollte unser Tierarzt nochmal einen Blick auf unseren kleinen Patienten werfen. Er war soweit zufrieden mit ihrer Wundheilung. Ihr Gewicht hatte sich nun auf 30 Kilo erhöht. Es gab also weiterhin Hoffnung, dass wir doch in absehbarer Zeit mit der Pflege zum Erfolg kommen.  

Sollten wir aber nicht …

Alice durfte nach ein paar Tagen Nachtlager im Wohnzimmer mit mir nun auch nachts mit ins Schlafzimmer kommen. Aus den Augen lassen konnten und wollten wir sie noch nicht. So auch am 27.12.2016. Diesen Abend bzw. Nacht werden wir so schnell sicher nicht vergessen. Ihr Körbchen stand direkt neben meinem Bett. Gegen 22 Uhr wollte ich ihr den Schutzkragen anlegen und sah, dass Alice quasi im Blut schwamm. Panik machte sich breit. Soviel Blut und keine Ahnung wo es her kam. Daher schnell all ihre Wundepflegemittel, sterile Tücher, Handschuhe usw. geholt, um die Wunde zu suchen und zu versorgen. Alice war wie meist nicht gerade sehr kooperativ dabei. So bekam sie eine Beruhigungspaste, die wir schon vorab für diese Gelegenheiten vom Tierarzt bekommen hatten, verabreicht. Unser Schlafzimmer glich einem Schlachthaus. Riesige Blutpfützen mit Gewebereste die förmlich aus ihr rausliefen. Nachdem Alice endlich ruhig war konnten wir uns auf die Suche der Ursache machen. Auch die Blutung konnte schnell gestillt werden. Aus der großen Wunde am Oberschenkel hatte sich das ganze alte Gewebe im Inneren gelöst. Nach 2 Stunden hatten wir sie dann verbunden, alle Wunden gesäubert, Schlafzimmer vom Blut befreit und anschließend einen Schnaps getrunken. Der musste nach dem Schock erst mal sein. Am nächsten Tag haben wir unseren TA angerufen, der arme Kerl hatte sozusagen eine Standleitung zu uns. Ebenso die 1.Vorsitzende von Care-4-life e.V. Unser Tierarzt beruhigte uns sofort und machte uns Mut. Auch die Vorsitzende sagte es sei ein gutes Zeichen, dass sich dieses alte Gewebe in der Wunde löst und endlich raus kommt. Nun könnte die Heilung beginnen. So waren auch wir guter Hoffnung, dass nun alles gut wird. Wochenlang führten wir täglich die Wundversorgungen durch. Am Wochenende stand immer das große Programm auf dem Plan. Scheren, Wunden am ganzen Körper tief säubern und spülen, ebenso salben und cremen. Dabei gingen schon mal 3 Stunden ins Land. Die gesamte Zeit der Heilung war ein auf und ab. Mal sahen die Wunden besser aus, dann wieder schlechter. Ihr Hinterbein benutze sie aber weiterhin nicht. Dort war die größte und tiefste Wunde. Ganz tapfer hat Alice schließlich alles ertragen, obwohl sie im Grunde davon die Nase voll hatte. Sie kämpfte um ihr neues Leben bei uns. Der große Schock kam dann am 05.02.2017! Plötzlich explodierten die Wunden und neue, auch am gesunden Bein entstanden. Der After war plötzlich umgeben von tiefen und nässenden Kratern. Nun musste dringend gehandelt werden. Die Tierärzte wussten alle nicht weiter, also wurde von Care-4- Life e.V beschlossen einen Termin in einer Fachtierklinik und dort beim Hautspezialisten zu vereinbaren. Am 16.02.2017 war es soweit. Tja, die Reaktion der Ärzte dort war nicht gerade positiv. Schnell stand fest, dass Alice ein sehr schwieriger Fall sei und werden wird. Mehrfach wurde auch von Amputation und/oder einschläfern gesprochen, was zu keinem Zeitpunkt für uns und den Verein eine Option war. Nach der ersten Untersuchung wurde beschlossen, dass unser Büffelchen in der Klinik bleiben muss. Am Folgetag sollten einige Untersuchungen gemacht werden, die nur in Narkose durchgeführt werden konnten. Es ist schon ein ziemlich bescheidenes Gefühl, die Klinik nur mit Halsband und Leine zu verlassen, nachdem man den Hund erst bekommen hatte. Auch die Monate der Genesung in der Türkei gingen nicht spurlos an uns vorbei. Gespannt warteten wir also auf den Anruf der Tierärztin. Als dann das Telefon klingelte, kam endlich die erlösende Nachricht. Alice hatte die Narkose und Operation (alle Wunden wurden vom altem Gewebe und Fleisch entfernt) gut überstanden. Ebenso gab es eine vorläufige Diagnose. Weitere Tests und Probenentnahmen sollten diese nur noch bestätigen. Alice sollte das Wochenende noch in der Klinik bleiben…. Am Ende war sie dann aber doch eine ganze Woche dort. Am 23.02.2017 durfte sie endlich wieder nach Hause gehen. Ab sofort hatte Alice einen Verband am gesamten Hinterbein, bekam Antibiotika, Spezialfutter und wieder war sie ganz kurz geschoren. Zumindest die Hinterhand und die Rute. Die Diagnosen hatten sich bestätigt. Alice hat eine Perianalfistel und Schäferhundpyodermie. Aber Alice war einfach nur glücklich, endlich wieder Zuhause zu sein. Und wir hatten unseren geliebten Büffel wieder. Um auch wirklich alles versucht zu haben, hatten wir am 01.03.2017 einen Termin mit einer Tierheilpraktikerin vereinbart. Leider konnte sie uns zu dem Zeitpunkt erst einmal noch nicht helfen, da Alice weiterhin Antibiotika bekam. Sobald wir dieses absetzen können, konnte die Tierheilpraktikerin zum Einsatz kommen. Also wieder einmal warten. Die erste Nachuntersuchung in der Klinik hatten wir am 10.03.2017. Bis zu dem Tag waren wir zufrieden mit dem Heilungsprozess. Durch den täglichen Verbandswechsel hatten wir immer alle Veränderungen genau beobachten können. Voller Stolz fuhren wir also zum Termin. Innerhalb weniger Minuten hatte es die Tierärztin geschafft, unser positives Gefühl wieder niederzuschlagen. Es wurden Abstriche der Wunden gemacht um zu kontrollieren, ob das Antibiotika anschlägt. 5 Tage später erhielte ich den Anruf, dass wir noch ein weiteres Antibiotika zusätzlich geben sollen. Es waren wohl Keime vorhanden, welche die bisherigen Antibiotika allein nicht bekämpfen konnte. Während diesem Gespräch wurde wieder die Amputation des Beines „empfohlen “. Auf diese Weise sollten wir uns die alltäglichen Wundwaschungen und Verbände sparen. Kam weiterhin für uns aber nicht infrage. Dies machte auch die Vorsitzende des Vereins den Ärzten in einem Telefonat mehr als deutlich. Eine weitere lange Zeit der Behandlung und Pflege der Wunden stand uns nun bevor. Etwas das wir alle aber gerne in Kauf nahmen. Alice zeigte uns jeden Tag aufs Neue wie sie, trotz all der Behandlungen, durchaus Lebensfreude hatte. Sie liebte ihre Gassirunden über die Felder und Wiesen. Freute sich wie ein kleines Kind, wenn man ihr einen Ball zuwarf. Auch die Kuscheleinheiten genießt sie noch heute sehr.Eine grandiose Entwicklung gab es dann am 25.03.2017! Alice stand und lief endlich wieder auf vier Beinen!Richtig stolz sind wir dann zum nächsten Termin am 31.03.2017 in die Tierklinik gefahren. Nun hatten wir wirklich mal mit einem Lob der Tierärztin gerechnet… Tja gab es nicht. Die Pfleger freuten sich dafür umso mehr. Die Tierärzte waren weiter skeptisch. Erwarteten quasi Wunder. Die wenigsten glaubten an eine Genesung von Alice. Aber egal, Hauptsache die richtigen Menschen glaubten an sie. Wieder wurde ein Abstrich genommen und es hieß wieder 5 Tage warten, ob nun endlich diese Keime verschwunden sind. Wieder war der Anruf aus der Klinik wenig erfreulich. Das Antibiotikum half nur bei einem Teil der Keime. Nun kam ein richtiges Hammer-Antibiotika zum Einsatz. Zum Glück war Alice inzwischen vorbildlich bei der Einnahme von Medikamenten. Die Zeit ging ins Land und es wurde immer besser. Ihre Wunden heilten, Alice genoss das Leben und nahm immer weiter zu. Am 05.05.2017 sind wir wieder in die Klinik aufgebrochen. Die Wunden sahen wirklich gut aus. Dieses Mal konnte sich auch die Ärztin ein kleines Lob abringen. Dennoch war sie weiterhin nach wie vor, gerade besessen von der Idee der Amputation des Laufs. Man konnte fast den Eindruck bekommen, dass es ihr einfach nicht gefallen hat, von Tierschützern derart in die Schranken verwiesen zu werden. Zumal ihr die erste Vorsitzende von Care-4-life e.V deutlich sagte, dass dieses Bein in keinem Fall amputiert werden wird. Wir sind in der Lage auf den Mond zu fliegen, so wird es doch wohl möglich sein, die Wunden von Alice mit entsprechenden Medikamenten, Futterumstellung und was es auch sonst noch benötigt, zu schließen. Gefiel der Ärztin nicht. Sie hätte wohl lieber gesehen wie einer ihrer jungen Ärzte das Bein amputiert. Immerhin konnte eine der Pflegerinnen sich an diesem Termin mit Tränen in den Augen ein „WOW“ über den guten Zustand der Wunden abringen. Endlich eine ehrliche Anerkennung. Noch eine weitere positive Veränderung sollte es auf dem Speiseplan von Alice geben. Ab sofort durfte sie Pferd zu fressen bekommen. Die letzte Zeit gab es ja nur dieses spezielle Futter mit mehrfacher Abspaltung des Eiweißes. Nicht wirklich lecker. Weitere Abstriche wurden diesmal aus allen Wunden genommen, weil ich darauf bestand. Oberschenkel, Fuß und die Bauchwunde. Wieder hieß es warten…Wir mussten diesmal fast eine Woche auf das Ergebnis warten. Und dieses war so niederschmetternd, dass ich tatsächlich am Ende meiner Nerven war. Diesmal bekam ich keinen Anruf, sondern eine E-Mail, in der mir kurz und knapp erklärt wurde, sollten die Keime nicht innerhalb der nächsten 2 Wochen verschwunden und die Wunden geschlossen sein, müsste man Alice einschläfern. Es wäre dann ethisch nicht mehr vertretbar diesen Hund weiter zu behandeln. What!? Das kann es ja nicht sein. Nach Rücksprache mit Care-4-Life e.V und vielen aufmunternden Worte an mich, wurde beschlossen, kein weiterer Besuch, für was auch immer in dieser Klinik zu vereinbaren. Es war einfach nur gestört und nicht nachvollziehbar was man uns hier erzählte und immer wieder aufs Neue das Bein amputieren wollte. Vor allem nicht, wenn man sah wie glücklich und zufrieden Alice war. Unser Haustierarzt übernahm ab sofort die weitere Behandlung. Am 30.05.2017 war es dann soweit. Die erneuten Abstriche, die über Alice Leben in der Klinik entscheiden sollten, wurden genommen. Die Anspannung in den folgenden Tagen hat uns fast wahnsinnig gemacht. So hart und lange gekämpft….Diesmal kam mir es noch länger vor bis das Ergebnis kam. Als dann endlich das lang ersehnte Fax kam, änderte sich plötzlich alles…. Unser Tierarzt war sehr zufrieden. Nix mit einschläfern. Nix mit ethisch nicht vertretbar. Das Antibiotika konnten wir sofort absetzten. Da ich natürlich sehr überrascht und auch unsicher über diese Entscheidung war, habe ich mit dem zuständigen Leiter des Labor gesprochen, um mich dort rück zu versichern das, dass Absetzen der Medikamente eine gute Entscheidung ist. Dort teilte man die Meinung des Tierarztes. Da mir aber auch das nicht reichte, sprach ich auch mit der Tierheilpraktikerin. Da auch sie diese Entscheidung bestätigte, war ich beruhigt. Ab dann bekam Alice nur noch eine Salbe gegen Hautpilz ebenso für ihre Analfistel. Man konnte täglich zuschauen wie die Wunden besser und besser wurden. Verband und Schutzkragen waren nicht mehr nötig. Natürlich gab es immer wieder kleinere Rückschläge. Nichts aber vergleichbar mit den vergangen Monaten. Trotz allem haben wir uns dazu entschieden doch einen Allergietest machen zu lassen. In der Klinik hat man uns die ganze Zeit davon abgeraten. Nun wollten wir aber auf Nummer sicher gehen. Der Test ergab dann, dass auch das Spezial Futter nicht optimal für Alice ist. Seit dieser Zeit bekommt Alice nun nur noch Pferd und Kartoffeln und verträgt es sehr, sehr gut. Ab und an macht die Analfistel noch etwas Ärger und man muss auch weiterhin die Haut pflegen, aber ALLE WUNDEN SIND SEITHER ZU!!!!!Unser geliebtes Mädchen hat den Kampf gewonnen. Den Kampf gegen die Keime, Bakterien, Wunden und vor allem gegen jeden einzelnen, der an ihr gezweifelt hat. Wir und unser gesamtes Rudel sind froh und dankbar, dass wir diese Zeit mit Alice durchgestanden haben.                                 

Wir sind Care-4-Life e.V, im besonderen Frau Silvia Greene, unendlich dankbar für all ihr Engagement, die vielen aufmunternden Gespräche in dieser schweren Zeit. Dafür das sie es überhaupt möglich gemacht haben, Alice raus zu holen um ihr gerecht zu werden. Im Besonderen möchten wir uns auch bei all den Spendern und Mitgliedern des Vereins bedanken. Sie alle haben Alices Behandlung überhaupt möglich gemacht.  Alleine hätten wir es niemals geschafft. Ein besonderer Dank auch an unseren Tierarzt, der wie wir immer an die Heilung von Alice geglaubt hatte. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen ein glückliches und zufriedenes 2018 und sagen DANKE!!

Zur ganzen Geschichte von Alice geht es >>> HIER

Impressionnen von Alice auf dem Weg zur Heilung...

 

 

01.01.2018

 

 

Hallo!

Betty, 2010 aus der Türkei gekommen,

wünscht dem "care-4-life"-Team alles Gute für 2018,

insbesondere Gesundheit, Wohlbefinden und viele Tiervermittlungen.

Betty

Ich bin die Betty und da bin ich im Urlaub.

 

 

01.01.2018 

Hallo Frau Greene, 

ich habe festgestellt, dass ich schon lange nichts mehr von mir hab hören lassen. Nicht dass ihr denkt, ich habe euch vergessen. Ich bin immer noch sehr froh, dass ihr so eine tolle Familie für mich gefunden habt. Auch wenn nur noch Herrchen und Frauchen mit mir zu Hause wohnen. Aber dafür habe ich jetzt noch 2 tolle Frauchen dazu bekommen, die Schwiegertöchter von Herrchen und Frauchen. Die mich auch gaaanz tolllll lieb haben und knuddeln.

FridolinNatürlich machen wir immer noch viel Urlaub, bei dem ich jetzt auch noch Bergsteigen muss. Macht aber auch Spaß und ich bin ja schon immer ein richtiger Kletterer gewesen.

 

 

An bei ein paar Bilder vom letzten Urlaub in Südtirol.

 

 

 

 

Zu Hause gehe ich jeden Tag mit meinem Kumpel Timmy Gassi. Der kommt auch von der Straße. Verstehen uns super, 

wenn wir allerdings beide ohne Leine laufen fällt das Hören immer noch schwer. Es gibt als Team immer viel zu entdecken https://cdn.webde.de/cdn/mail/client/wicket/resource/static-res/---/mc/img/smileys/default/s_02.gif. 

 Liebe Grüße von Fridolin mit Herrchen und Frauchen an das ganze Care-4-Life Team

 

 

20.12.2017

Frohe Weihnachten


NEWS

// 14.01.2018

Junior, sucht auch…


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